Warum ist diskriminierungssensible Sprache wichtig?
Mit unseren Worten vermitteln wir nicht nur Informationen, sondern auch Normen und Wertvorstellungen. Sprache ist in gesellschaftliche Machtverhältnisse eingebettet und wirkt oft unbewusst: Sie prägt, was als normal gilt, wer mitgedacht wird und wer nicht. Dadurch kann Sprache Menschen einschließen – oder sie verletzen und diskriminieren.
Diskriminierungssensible Sprache setzt an diesem Zusammenhang an. Sie zielt darauf ab, Vorurteile, Stereotype und abwertende Begriffe zu vermeiden, Selbstbezeichnungen zu respektieren und auf Pauschalisierungen zu verzichten. Dazu gehören auch geschlechtergerechte Formulierungen, die unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar machen. Ziel ist eine respektvolle, bewusste Kommunikation, die niemanden ausschließt und Diskriminierung nicht weiter verstärkt.
